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Solferino ist ein kleiner Ort zehn Kilometer südlich des Gardasees in der italienischen Provinz Mantua (Lombardei) mit etwa 2.500 Einwohnern. Die Stadt ist bekannt geworden durch die Schlacht von Solferino am 24. Juni 1859 und gilt aufgrund der Auswirkungen dieser Schlacht als Geburtsort der Idee des Roten Kreuzes
Noch heute finden die Landwirte in der Umgebung bei der Bewirtschaftung ihrer Felder häufig Knochenteile als Zeugnis der Schlacht von 1859. Jährlich besuchen hunderttausende Menschen den Ort, der bereits am Ortseingangsschild auf seine Bedeutung als Geburtsort der Idee des Roten Kreuzes hinweist.
Im Ort befindet sich ein kleines Museum, das hauptsächlich der Geschichte des Risorgimento gewidmet ist. Gezeigt werden beispielsweise Waffen, Uniformen, Fahnen und Ausrüstungsgegenstände der beteiligten Armeen ebenso wie zeitgenössische Darstellungen der Auseinandersetzungen in Bildern und Skulpturen. In unmittelbarer Nähe des Museums auf einem Hügel befindet sich die Knochenkapelle Ossario di Solferino. In dieser kleinen Kirche werden die Schädel von 1.413 Gefallenen der Schlacht und Knochen von ca. 7.000 weiteren Opfern aufbewahrt.
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